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Fachverband Warntafeln · Gefahrgut · Industrieschilder

Alle Mitgliedsfirmen des FWGI sind nach DIN EN ISO 9000 ff zertifiziert oder verfügen über ein entsprechendes Qualitätsmanagementsystem!

Verband

Historie

Der "Fachverband Warntafeln und Gefahrgut" (FWG) hat sich aus einem Arbeitskreis entwickelt, der von seinen Mitgliedern 1989 ins Leben gerufen wurde. Die ausschließlich deutschen Mitgliedsfirmen haben mit ihren Produkten immer einem Markt gedient, der durch gesetzliche Regelungen stark reglementiert ist.

Im Jahr 2014 haben die Verbandsmitglieder beschlossen, das Thema "Kennzeichnung u. Markierung" von Nutz- und Schienenfahrzeugen, Baumaschinen, Containern, Anbaugeräten etc., um den großen Themenkomplex der "INDUSTRIESCHILDER" zu erweitern. Eine weitere umfangreiche Produktpalette der Verbandsmitglieder, die den o.g. Zielgruppen zur Produktkennzeichnung oder als Imageträger dient - auch hier hat die Qualität höchste Priorität und wird durch umfangreiche Zwischen- und Endkontrollen sichergestellt.

DER FACHVERBAND – NUN FACHVERBAND WARNTAFELN, GEFAHRGUT, INDUSTRIESCHILDER (FWGI) wird in 2015 - 25 Jahre alt.

Diese Tatsache ist für uns Verpflichtung genug, die Vorschriften der mit den Produkten verbundenen Gesetzesvorgaben genauestens einzuhalten.

Ziele

Die selbstverstandene Aufgabe der Mitglieder des FWGI ist es, seine Mitglieder nach außen hin zu vertreten und diese durch Wissensvermittlung zu stärken.

Da wir uns mit unseren PRODUKTEN ZUR KENNZEICHNUNG UND MARKIERUNG VON NUTZFAHRZEUGEN UND SCHIENENFAHRZEUGEN ständig im Bereich der Straßenverkehrsgesetze, des ADR sowie auch der Personenbeförderungsgesetze und z.B. dem Abfallbeseitigungsgesetz bewegen, ist es unser Ziel und auch unsere selbstverstandene Verpflichtung, diesen Vorgaben im Hinblick auf Qualität, Ausführung und Weiterentwicklung im Sinne des TECHNISCHEN FORTSCHRITTES gerecht zu werden.

Dieses durch konsequente Qualitätskontrollen und die Umsetzung innovativer Ideen.

Aufgaben

In diesem Sinne sehen wir es als unsere Aufgabe an, die sich in der Praxis ergebenden Erfordernisse umzusetzen.

BEISPIELE:

A) DAS ADR: Der deutsche Gesetzgeber hat, wie auch alle anderen Unterzeichnerstaaten, das ADR übernommen. In diesem Zusammenhange sind leider die alten Gütekriterien der ehemaligen GGVS weggefallen d.h., es gibt keine Brandversuche mehr. Bei einem Unfall mit leicht entflammbaren Flüssigkeiten ein katastrophaler Zustand.

Wir haben hier reagiert und bieten unsere ADR-Tafeln seit Jahren nur noch in exelenten Materialqualitäten an.

  1. Ausführung in robuster 1.5 mm Alu-Qualität /einschließlich Halterung.
  2. Ausführung in robuster 1.0 mm Stahlblech-Qualität/einschließlich Halterung

Darüber hinaus haben wir den Wünschen nach besserer Erkennbarkeit sowie einer Erkennbarkeit auch während und nach einem Brand entsprochen und eine ADR Einstofftafel mit gestanztem Lochbild und einer TYP3 Hochreflexfolie entwickelt. Während und nach einem Brand wird das Lochbild immer noch deutlich auf das Ladungsgut hinweisen. Die hier verwendete Hochleistungs-Reflexfolie vom TYP3 sorgt während des Transportes außerdem für gute Erkennbarkeit. Dieses Produkt ist zum Patent angemeldet.

B) Das Produkt PARKWARNTAFEL entsprechend StVO und StVZO ist ein Kennzeichnungsprodukt, dass als PASSIVE BELEUCHTUNGSEINRICHTUNG gem. § 49a der StVZO gilt. Diese Tafeln gibt es bekanntermaßen in den Größen 423X423 mm und 285x285 mm. Beide Tafeln sind in starrer Ausführung und auch als Klapptafel lieferbar. Diese innovative Tafelentwicklung erfreut sich bei der Kundschaft wachsender Beliebtheit. Beleuchtungseinrichtungen benötigen eine Zulassungs-Nr. Sie unterliegen dem Kontrollrhythmus der Technischen Überwachungsorganisationen. Ein damit verbundener Vorteil ist, dass so auch während der Gebrauchsdauer für die Einhaltung eines Qualitätsstandard gesorgt ist.

Richtlinien

Zahlreiche Richtlinien der Straßenverkehrsgesetze sind zu beachten, um die Ausführung der Kennzeichnungsprodukte den Anforderungen entsprechend zu gestalten. Die von uns verarbeiteten Reflexfolien vom TYP 1, 2 oder 3 (Hochreflexfolien) stammen ausschließlich aus den Produktionen renommierter Hersteller wie z.B. 3M oder ORAFOL. Dieses gilt auch für verschiedene Handelsprodukte, wie z.B. Warnmarkierungen oder Konturmarkierungen gem. ECE-Richtlinien. Die Folienhersteller sind ihrerseits verpflichtet, die Vorgaben des Gesetzgebers einzuhalten.

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  • STVO
  • STVZO

gesetzliche Bestimmungen »

News

DER SCHULBUS, DAS UNBEKANNTE FAHRZEUG?

Ja, denn es gibt keine festgelegten Kriterien, die ein Personen-Beförderungsfahrzeug zu einem SCHULBUS machen!

Unverständlicherweise ist das Regelwerk „BEOKraft“ bis heute nicht aktualisiert worden!

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Die EASA (European Association of dangerous goods Safety Advisers ) darf ab sofort die GEMEINSAME TAGUNG VON RID/ADR/ADN beraten!!

Somit erhält die EASA offiziell den Status einer NICHTREGIERUNGSORGANISATION! (NGO)
Insgesamt haben sich 21 Gefahrgut-Beauftragten-Verbände aus 17 Ländern zusammengeschlossen.
(EASEA = Verband der Europäischen Gefahrgutbeauftragten Verbände)

Mautpflicht für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen ab 10. Oktober 2015

Mit Datum vom 10. Oktober 2015 sind auf deutschen Straßen auch Fahrzeuge ab 7,5 to zGG mautpflichtig !
(Quelle: transaktuell 13 v. 26.6.15)

JUBILÄEN, FREUDE UND VERPFLICHTUNG ZUGLEICH!

Eine große Prüforganisation feiert ihren 90 sten Geburtstag! Die DEKRA.
Darauf kann mit Stolz und Zufriedenheit zurückgeblickt werden.
(Quelle: trans aktuell 13 v. 26.6.15, S. 4)

 

Wir selbst erinnern uns an dieser Stelle, dass auch wir stolz und zufrieden sein können, denn in unserer Firmengruppe wurde bereits vor über 100 Jahren mit der Produktion von Schildern begonnen! Vor Jahrzehnten nun sind die Schilder u. Kennzeichnungen an Nutzfahrzeugen hinzugekommen, die der Gesetzgeber vorschreibt und deren Daseinsberechtigung durch die Straßenverkehrs-Gesetze vorgegeben ist.

 

In diesem Zusammenhange UNSER JUBILÄUM. Der Fachverband - nun Fachverband Warntafeln Gefahrgut Industrieschilder (FWGI) wird in diesem Jahr 25 Jahre alt!

Was ein Großteil der von uns gefertigten oder als Handelsware in den Markt gebrachten Produkten mit den Straßenverkehrsgesetzen und somit auch mit den Prüforganisationen zu tun haben, darüber wird an dieser Stelle immer wieder berichtet werden.

Hier erscheinende Beiträge des FWGI beziehen sich lediglich auf Beobachtungen und Erfahrungen aus der Praxis des "Kennzeichnungs-Alltags". Zitierte Quellenangaben, sowie der Hinweis auf Gesetze etc. können trotz sorgfältiger Recherche unvollständig oder fehlerhaft sein. Hierfür bitten wir um Verständnis.

Messen

34. Internationale Gefahrgut-Tage Hamburg

Hamburg, Deutschland
25.02.2018 - 27.02.2018

16. LogiMAT

Stuttgart, Deutschland
13.03.2018 - 15.03.2018

28. Münchner Gefahrgut-Tage

München, Deutschland
07.05.2018 - 09.05.2018

8. expo PetroTrans

Kassel, Deutschland
20.09.2018 - 22.09.2018

67. IAA Nutzfahrzeuge

Hannover, Deutschland
20.09.2018 - 27.09.2018

Themen

DER SCHULBUS, DAS UNBEKANNTE FAHRZEUG?

Ja, denn es gibt keine festgelegten Kriterien, die ein Personen-Beförderungsfahrzeug zu einem SCHULBUS machen!

 

Unverständlicherweise ist das Regelwerk „BEOKraft“ bis heute nicht aktualisiert worden!
Warum eigentlich nicht? Es gibt doch klare Vorgaben für z.B. Gütertransporte aller Art. UND, es gibt eine Vorschrift für die Verwendung von z.B. Konturmarkierung gem. ECE 104 Richtlinie für Transportfahrzeuge ab 7,5 to Gesamtmasse!

Werden jedoch Kinder transportiert – ALSO KEIN FRACHTGUT - dann gibt es keine Vorgaben?

NEIN, ganz so stimmt das nicht! Werden Kinder z.B. in Pkws, Taxen oder Kleinbussen zur Schule gebracht, dann gilt auf jeden Fall die GURTPFLICHT. Bei BUSSEN, ob von Privatunternehmern oder aber von solchen des ÖPNV sieht das anders aus. (StVO § 21 Personenbeförderung) Bezüglich der Versicherungsdeckung bei Unfällen gibt es ganz gravierende Unterschiede zwischen den privaten Unternehmern und der Öffentlichen Hand. Das soll aber hier nicht das Thema sein.

Doch in vielen Berichten, und auch zunehmend in den Medien wird darüber geklagt, in welch schlechtem Zustand sich BUSSE befinden. Wie kann das sein? Die Hauptuntersuchungen müssten das doch ausschließen. ODER?

  • die BAST stellt fest, dass hochbrennbare Innenraum-Materialien bei einem Brand kaum noch eine Möglichkeit lassen, das Fahrzeug zu verlassen. Dieses gilt besonders für ältere Menschen, die NICHT mehr mittels Nothammer durch die Fenster aussteigen könnten. (Quelle: Vkbl. 22 – 2015 – S. 779) SOLLEN WIR NUN DARAUF WARTEN, OB SCHULKINDER DIESE HÜRDE BESSER NEHMEN KÖNNEN?
  • Nahezu 2/3 der Unfälle bei der „Schulbusbenutzung“ ereignen sich im Fahrzeug selbst! (Quelle: VkBl. 1-2013 – S.55)
  • Je älter die BUSSE, desto mehr Sicherheitsmängel sind zu beklagen etc. Dieses betrifft Linien-BUSSE und Reise-BUSSE. (Quelle: „SicherheitsProfi“ No. 8-2011 – S.6.)

SIEHE HIER AUCH: “HANDBUCH MÄNGELERKENNUNG AN NUTZFAHRZEUGEN („Gefahrenquellen bei BUS-Bränden“ KIRSCHBAUM-VERLAG) u. HU-Richtlinie § 29 Anlage VIII der StVZO.

Wir erinnern an das schreckliche Busunglück im Juli 2017 in Bayern. Zahlreiche Menschen sind verbrannt. Brandursache waren hier lt. den Medien Dämmstoffe, die entsprechend einer neuen EU-Vorschrift verbaut wurden!! Dank der Ausführung eines DEKRA-Sprechers hierzu wissen wir, dass dieses in Abschwächung der zuvor gültigen deutschen Normen geschah! Das bedeutet, dass der einst mühsam erarbeitete „STAND DER TECHNIK“ aufgeweicht, ausgehebelt und mit Füßen getreten wurde.

DA BUSSE immer auch SCHULBUSSE sein können, ist hier die ganze Aufmerksamkeit der Gesellschaft gefragt. DENN es handelt sich darum, dass LKWs mit Frachtgütern Schäden verursachen können. KINDERN jedoch kann SCHADEN ZUGEFÜGT WERDEN! Das darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wie schreibt die BG Verkehr in ihrem Magazin „SicherheitsProfi 2.15“ doch so zutreffend:“…aber das wertvollste Transportgut bleibt der Mensch.“ Bereits in den 1990er Jahren (transaktuell Nr.3/99) bemängelte der bayr. Bundestagsabgeordnete Robert Leichinger, dass täglich Schulkinder in Bayern mit teilweise „20-30 Jahre alten Kisten“ befördert werden. Die BUSSE seien in einem so schlechten Zustand, dass diese nicht einmal mehr zu Kaffeefahrten eingesetzt würden!

UND WIE SOLL ES NUN WEITERGEHEN?

Wir schlagen vor, nicht bis zum NIMMERLEINSTAGE auf klare Regelungen zu warten, sondern in Eigenverantwortung aktiv zu werden. Es sollten einfach ALLE BUSSE – mindestens immer dann, wenn diese auch als SCHULBUSSE eingesetzt werden, mit Konturmarkierung gem. der ECE-Richtlinie 104 ausgerüstet werden. DENN SCHULBUSSE fallen ja nicht gerade durch ein einheitliches Erscheinungsbild auf, wie z.B. in den USA! Diese hier angesprochene Konturmarkierung könnte also dafür sorgen, dass die Auffälligkeit dieser Fahrzeuge erhöht wird, was sich mit Sicherheit positiv auf alle Verkehrsteilnehmer auswirken würde.

Das „vorgeschriebene“ aber nicht einmal spezifizierte „SCHULBUS“ – Schild kann das Thema Sicherheit rund um den SCHULBUS nämlich nicht lösen!

Alle einschlägigen Berufsfachverbände, Institutionen etc. sind gefragt, sich an der Lösung zu beteiligen. Spätestens im Herbst, dann wenn die DUNKLE JAHRESZEIT eingeläutet wird und viele Fachverbände zum Lichttest aufrufen, wird man wieder um die Sicherheit der SCHULKINDER in den BUSSEN bangen müssen.

Denken wir daran, wenn es um den immer wieder zitierten „SICHEREN SCHULWEG“ geht! DIESER WIRD NICHT NUR ZU FUSS ZURÜCKGELEGT!! Besonders auf dem Lande sind diese Fußmärsche nicht möglich! Wir werden unsererseits dieses Thema mit Beiträgen wachhalten und sorgen mit verlässlich guten Kennzeichnungsmitteln (s. Lieferumfang) dafür, dass bei gutem Willen immer Möglichkeiten zur Prävention bestehen, auch dann, wenn der Gesetzgeber nachhinkt!

 

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